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Monatsthema Februar: SAUERMILCHPRODUKTE - sauer macht lustig

Aktualisiert: 2. Apr. 2021

Sauermilchprodukte sind alle Milchprodukte, bei der die Milch durch Milchsäurebakterien dickgelegt wird.

Auf Lab kann dadurch gänzlich verzichtet werden. Diese Milchsäurebakterien kommen in der Rohmilch natürlich vor. Darum wurde früher die Milch direkt von der Kuh in einen warmen Raum gestellt und ein bis 3 Tage später (je nach Mond und Milch) hatte man Sauermilch. Andere Namen dafür waren Dickmilch, Klebermilch oder "geronnene Milch". Heutzutage gibt man zum Dicklegen oder Ansäuern eigentlich immer Milchsäurebakterien dazu. Dadurch bekommt man immer gleichbleibende, zuverlässige Produkte.

Auch Sauerrahm, Sauerrahmbutter (meist Rohmilchbutter) und die daraus entstandene Buttermilch, sowie Sauermilchtopfen sind Sauermilchprodukte. Früher wurde statt dem cremigen, milden Joghurt von heute, nur dicke Sauermilch gelöffelt. Man könnte dazu auch "Rohmilchjoghurt" sagen, da die Milch nicht so hoch erhitzt werden muss, wie bei cremigen Joghurt. Der große Vorteil dieser säuerlich schmeckenden Produkte ist, dass sie sehr gut verdaulich sind und durch die schonende Verarbeitung viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Sie sind auch relativ einfach herzustellen, da sie nur Milchsäurebakterien als Zutat benötigen.



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2 Comments


Ich finde eure Rezepte super. Aber eine Frage: Wie macht man denn Sauerrahm? ich denke, dass saure Milch etwas anderes ist, oder?


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Hallo, ja wenn du die frische Milch 1 Tag im Kühlschrank stehen lässt, dann kannst du den Rahm abschöpfen (bei Bauernmilch). Diesen Rahm musst du dann mit den mesophilen Milchsäurebakterien impfen und bei Zimmertemperatur 20h stehen lassen. Dann bekommst du Sauerrahm! LG Maria Rettenbacher

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